Ableitende Inkontinenz

Ableitende Inkontinenz

Ein komplett unkontrollierter Harnverlust kann mit ableitenden Inkontinenzprodukten sicher versorgt werden. Wir führen im häuslichen Umfeld eine diskrete Beratung zu Einmal- und Dauerkathetern, Urinalkondomen, Pessaren und Irrigationen durch. Zusätzlich bieten wir eine Schulung und Umgang mit den Produkten als unseren Service an.
Wenn ableitende Hilfsmittel eingesetzt werden, haben funktionell-anatomische Hilfsmittel oder aufsaugende Materialien keine Entlastung geboten. Aufsaugende Materialien können eventuell nicht ausgereicht haben oder aus anderen Gründen nicht für den Patienten infrage kommen. Dann kann auf ableitende Hilfsmittel zurückgegriffen werden.
Dabei wird zwischen zwei Systemen unterschieden. Es gibt invasive Systeme, die in den Körper eingeführt werden. Nicht-invasive Systeme werden von außen am Körper getragen.

Welche ableitenden Hilfsmittel gibt es für Männer?

Für männliche Patienten besteht die Möglichkeit, ein Kondomurinal, eine externe Urinableitung, Urinflaschen sowie einen Katheter als ableitendes Hilfsmittel zu wählen.

Als nicht-invasives System kann ein Kondomurinal bei keinerlei Kontrolle über den Harndrang gewählt werden. Das Urinal besteht aus einem weichen Material, damit es sich leicht über den Penisschaft abrollen lässt. Am Ende befindet sich ein Schlauch, welcher den Harn in den Beutel ableitet. Das Urinal kann bis zu 48 Stunden getragen werden, vorausgesetzt der Patient kann seine Blase restharnfrei entleeren. Es kann selbst angelegt werden und wird vor allem bei mittlerer bis schwerer Inkontinenz verwendet.

Eine externe Urinableitung wird verwendet, wenn bei dem Patienten kein Urinal angelegt werden kann. Eine hautfreundliche Platte wird mit einem Urinbeutel im Bereich der Peniswurzel angebracht. Der Urinbeutel ist eine Überleitung zu einem Beinbeutel, die Urinableitung wird bei mittlerer bis schwerer Inkontinenz

Urinflaschen werden eingesetzt, wenn der Weg zur Toilette oder zu einem Hilfsmittel wie z.B. einem Toilettenstuhl, als schwierig eingestuft wird. Das Entleeren der Blase erfolgt selbstständig und kann im Sitzen, Stehen oder Liegen durchgeführt werden.

Für unterwegs gibt es ein sogenannter Uribag. Darunter versteht man eine mobile Urinflasche für Autofahrten und Reisen. Die Flasche lässt sich einfach zusammenfalten, der Deckel verschließt die Flasche sicher. Die Aufnahmefähigkeit beläuft sich auf ca. 1,2 Liter Flüssigkeit.

Welche ableitenden Hilfsmittel gibt es für Frauen?

Weibliche Patienten können mit einer Pibella, einem Urinkollektor oder einem Urinschiffchen versorgt werden.

Eine Pibella wird bei bettlägerigen Patientinnen angewendet. An dem Urinbeutel befindet sich ein Rohr, welches mit dem Beutel verbunden ist. Der Harnausgang wird durch die kleine und anatomisch geformte Öffnung direkt umschlossen. Die Pibella kann durch die Patientin selbstständig ansetzen und anschließend die Blase leeren. Dieses Hilfsmittel kann mehrfach verwendet werden, wenn es sorgfältig gereinigt wird.

Für eine kurzzeitige Anwendung eignet sich ein Urinkollektor. Das Anbringen des Kollektors ist schwierig, dies sollte eine Betreuungsperson übernehmen.  Ein Urinkollektor wird meistens bei Reflexinkontinenz angewendet.

Ein Urinschiffchen wird zum Auffangen von Urin verwendet und ermöglicht eine Entleerung der Blase im Liegen sowie im Stehen. Das Schiffchen besteht aus weichem Plastik und zeichnet sich durch seine flache und schiffchenförmige Form aus. Eine anatomische Öffnung sowie ein integrierter Griff gewährleisten ein einfaches Anlegen des Schiffchens. In manchen Fällen wird auch ein Urinauffangbeutel angeschlossen.

Was bedeutet Katheterismus?

Unter Katheterismus versteht man das Einführen von schlauch- oder röhrenförmigen Instrumenten in die Blase, um diese zu entleeren. Der Urin wird abgeleitet und anschließend in einem Beutel aufgenommen. Die flexiblen, dünnen Schläuche  oder Röhren besitzen verschiedene Durchmesser und sind meist aus Kunststoff hergestellt. Sie werden zur Entleerung, Füllung oder Spülung von Hohlorganen wie Blase, Magen oder Darm eingesetzt. Das Einführen des Katheters wird als Katheterisierung oder Katheterisieren bezeichnet.

Wann wird ein Katheter gelegt?

Ein Katheter wird verwendet, wenn eine Entleerung der Blase über den normalen Weg nicht mehr möglich ist. Dies kann nach einer Operation oder während eines Aufenthalts im Krankenhaus auftreten. Meist sind Blasenentleerungsstörungen sowie Erkrankungen der Niere und Harnwege ein Grund zur Verwendung eines Einmalkatheters. Sie werden als Methode zur Untersuchung (Diagnostik) oder zur Behandlung (Therapie) eingesetzt.

Welche Arten von Kathetern gibt es?

Unterschieden wird zwischen dem intermittierendem Selbstkatheterismus (Einmalkatheter) und einem Dauerkatheter.  

Wie funktioniert der intermittierende Selbstkatheterismus?

Bei einem intermittierenden Selbstkatheterismus (ISK) wird die Blase regelmäßig mit Hilfe eines Einmalkatheters entleert. Der Katheter wird einmal verwendet, d.h. er wird wieder entfernt, wenn die Blase leer ist. Die Entfernung sowie Entsorgung geschehen unmittelbar nach der Blasenentleerung. Der Patient wird durch unsere Fachkräfte angeleitet und im richtigen Umgang unterwiesen, sodass die Katheterisierung überall selbst durchgeführt werden kann. Diese Art von Katheterisierung sollte mehrmals täglich in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, damit die Blase nicht überdehnt wird und ein unwillkürliches Auslaufen von Urin vermieden wird.
Unterschieden wird dabei zwischen speziell beschichteten Einmalkathetern, die in Wasser oder Natriumchlorid getaucht werden und mit PVP beschichtet sind, um eine glatte Oberfläche zu erzielen sowie unbeschichteten Einmalkathetern.  Dabei wird ein Gel verwendet, um eine vollständig glatte Oberfläche zu erzielen.

Welche Größe hat ein Einmalkatheter?

Bei Einmalkathetern wird nach Geschlecht unterschieden. Männer, Frauen sowie Kinder / Jugendliche werden mit unterschiedlichen Größen versorgt. Bei Frauen wird auf einen relativ kleinen Durchmesser, 12-14 CH, zurückgegriffen. Ein Charriere betragen 1/3 mm. Der Durchmesser bei Männern beläuft sich dabei auf 14-18 CH. Bei Kindern bzw. Jugendlichen wird ein Durchmesser von 8-12 CH verwendet. Die Größe bzw. Länge bezieht sich auf den Bereich der Katheterspitze bis hin zum Konnektor (Anschlussmöglichkeit von Schläuchen an einen Katheter).

Wie wird die Größe bestimmt?

Um die Größe zu bestimmen, wird die Anatomie der Harnröhre miteinbezogen. Die Auswahl der richtigen Größe wird durch einen Urologen durchgeführt. Wenn der Katheter beispielsweise zu dick ist, kann sich der Patient beim Einführen verletzen. Ist er jedoch zu dünn, kann Urin neben dem Schlauch herlaufen.

Welche Länge hat ein Einmalkatheter?

Die Länge des Katheters richtet sich nach der Länge der Harnröhre. Bei Männern ist die Harnröhre wesentlich länger als bei Frauen. Daher beträgt die Länge bei Männern ungefähr 35-40 cm.
Wird ein Katheter bei einer Frau eingesetzt, beläuft sich die Länge auf ungefähr 18-30 cm, da die weibliche Harnröhre enger ist. Bei Kindern und Jugendlichen ist der Katheter 20-30 cm lang.
Die richtige Bestimmung der Länge ist sehr wichtig, da ein zu kurzer Katheter die Blase nicht vollständig entleeren kann.

Was muss bei der Katheterspitze beachtet werden?

Die Katheterspitze führt den Einmalkatheter durch die Harnröhre zur Blase. Um Verletzungen entgegenzuwirken, sollte die Spitze weich sein.  Dabei kann zwischen verschiedenen Formen unterschieden werden. Je nach Ausführung gibt es gerade, runde oder gebogene Spitzen in unterschiedlicher Qualität.

Was sind Katheteraugen?

Als Katheteraugen werden Öffnungen auf der Katheteroberfläche bezeichnet, durch die der Urin abfließen kann. Die Augen befinden sich im vorderen Teil des Einmalkatheters unmittelbar hinter der Katheterspitze, versetzt oder auf derselben Höhe. Sie können versetzt, gegenüberliegend oder in einer Spirale angeordnet sein.
Um die Qualität zu beurteilen, sind Katheteraugen relevant. Abgerundete Augen sind von Vorteil, sie verhindern Verletzungen in der Harnröhre.Wenn die Augen nicht abgerundet sind und Kanten haben, können diese nur mit Hilfe eines Mikroskops sichtbar werden.

Welche Arten von einem Einmalkatheter gibt es?

Im Allgemeinen wird zwischen einem 2-Wege-Katheter und einem 3-Wege-Katheter unterschieden. Als Kanal bzw. Weg wird die Verbindung zwischen Blase und dem Bereich, durch den die Flüssigkeit geleitet werden soll, bezeichnet.
Bei einem 2-Wege-Katheter (Ballonkatheter) wird über einen Weg der Urin abgeleitet und über den anderen Weg wird der Ballon befüllt, welcher den Katheter in den Harnwegen halten soll. Der Ballon wird unter der Katheterspitze platziert. Die Blase soll ruhig gestellt werden und der Flüssigkeitshaushalt soll bilanziert werden.
Der 3-Wege-Katheter (Spülkatheter) hat zusätzlich zu den Wegen für Urinableitung und Befüllung des Ballons einen weiteren Weg. Dieser wird zur kontinuierlichen Spülung der Blase nach Eingriffen an Prostata, Blase oder Blasenhals verwendet. 

Wie lange bleibt der Katheter am Patienten?

Die Verweildauer kann sich auf 14-28 Tage (kurz) oder auf bis zu 12 Wochen belaufen (lang).

Aus welchem Material besteht der Katheter?

Der Katheter kann sich aus verschiedenen Materialien zusammensetzen wie z.B. aus Latex, silikonisiertem Latex oder Silikon.
Dauerkatheter aus Latex sind steril und speziell für einen kurzfristigen Einsatz bis zu fünf Tagen entwickelt.
Diese Art von Kathetern wird verwendet, wenn die Blase für eine kurze Zeit entlastet werden soll.  Wichtig ist, dass der Patient nicht an einer Latexallergie leidet.
Für einen längeren Zeitraum eignen sich Dauerkatheter aus Silikon oder silikonisiertem Latex.
Für bis zu sechs Wochen eignen sich Katheter aus Silikon, diese sind ebenfalls steril verpackt.

Welchen Durchmesser hat der Katheter?

Der Durchmesser beläuft sich wie bei dem Einmalkatheter auf 14 CH bei Männern, 12 CH bei Frauen und 8 CH bei Kindern bzw. Jugendlichen. Frauen haben eine engere Harnröhre als Männer, daher hat der Katheter einen kleineren Durchmesser.

 

Was ist ein transurethraler Dauerkatheter?

Ein transurethraler Dauerkatheter (Verweilkatheter) kann zur Blasenentleerung über einen längeren Zeitraum genutzt werden.  Dabei wird die Blase über den Harnweg entleert, der Urin wird in einen Urinbeutel geleitet. Der Katheter wird mit Hilfe eines Ballons in der Blase gehalten und gegen das Herausrutschen aus der Blase gesichert.
Das Einsetzen erfolgt durch Pflegepersonal, der Katheter soll ein- bis zweimal monatlich in bestimmten Abständen ausgetauscht werden.

Wann wird ein Dauerkatheter eingesetzt?

Für den Einsatz eines Dauerkatheters können verschiedene Ursachen zu Grunde liegen. Das Einsetzen sollte nur auf ärztliches Anraten erfolgen.
Im Allgemeinen wird eine Therapie mit Dauerkatheter empfohlen, wenn eine schwere Harninkontinenz vorliegt, die nicht behandelbar ist. Ein weiterer Grund für die Anlage kann eine Blockade in der Blase sein,  wodurch der Urin nicht über die Harnwege nach außen gelangen kann. Durch eine neurologische Erkrankung kann es zu einem chronischen Harnrückstau kommen, in diesem Fall wird als Therapie kein intermittierender Selbstkatheterismus vorgeschlagen, sondern auf eine Therapie mit Dauerkatheter zurückgegriffen.
Grundsätzlich kann der Dauerkatheter von Männern und Frauen zur Behandlung von Inkontinenz verwendet werden.

Wann sollte ein Dauerkatheter nicht eingesetzt werden?

Allgemein ist ein Dauerkatheter für Harnröhren- und Blasenschleimhaut etwas Fremdes und kann daher zu einer verminderten Durchblutung, zu einer Verletzung oder Störung des Deckgewebes der ableitenden Harnwege führen. Dies kann das Nierenbecken, den Harnleiter, die Harnblase sowie den oberen Teil der Harnröhre treffen.
Bei Verletzungen der Harnwege oder bei Blasentumoren wird ein Abfließen des Urins über den Harnweg nicht empfohlen.

Wie wird ein Dauerkatheter bei einem Mann eingesetzt?

Um den Katheter zu legen, legt sich der Patient auf den Rücken. Der Genitalbereich wird desinfiziert und über eine Spritze wird Gleitmittel (5-10 ml) in die Harnröhre eingebracht. Anschließend schiebt der Arzt den Katheter über die Harnröhre in die Blase. Dort wird der Katheter mit Wasser gefüllt.

Wie läuft das Einsetzen des Katheters bei einer Frau ab?

Die Patientin legt sich für das Einsetzen auf den Rücken mit zur Seite gespreizten Beinen. Auch hier wird der Genitalbereich sorgfältig desinfiziert. Der Katheterschlauch wird vor dem Einsetzen mit Gleitmittel bestrichen und dann in die Harnblase geschoben. Ob der Katheter richtig liegt, lässt sich anschließend kontrollieren. Nachdem der Katheter in die Blase geschoben wurde und an der richtigen Position liegt, wird unmittelbar danach Urin durch den Schlauch abgeleitet. Der Ballon wird mit Wasser gefüllt und bleibt somit an der richtigen Position.

Wie wird der Katheterballon gefüllt?                          

Der Ballon wird mit fünf bis sieben Millilitern von destilliertem Wasser oder mit einer Mischung aus Propylenglycol und destilliertem Wasser gefüllt. Er sorgt dafür, dass der Katheter in der Harnblase bleibt. Die Größe des Ballons variiert von 2,5 bis 15 ml, für Erwachsene wird eine Größe von 10 ml gewählt.
Es wird die kleinste Größe des Ballons gewählt, damit eine Irritation der Blase vermieden werden kann. 
Der Ballon wird nicht dazu genutzt, die Harnröhrenöffnung zu verschließen, um damit den Abgang von Urin zu vermeiden.

Welche Komplikationen können auftreten?

Der Katheter sowie der Intimbereich sollten täglich gepflegt werden. Aufgrund des liegenden Dauerkatheters wird durch die Schleimhaut mehr Sekret gebildet, wodurch mehr Keime entstehen können. Falls starke Verkrustungen auftreten, können diese mit Kompressen entfernt werden, die vorher in steriles Kochsalz getaucht werden. Wird nicht auf eine ausreichende Hygiene geachtet, können verschiedene Komplikationen wie Harnweginfektionen, Haut- und Schleimhautirritationen, Druckstellen an der Harnröhrenmündung oder eine Bildung von Harnsteinen auftreten. Harnweginfektionen können durch die erwähnten Keime bzw. Bakterien entstehen, da sich diese beim Einsetzen des Katheters entwickeln können.  Bakterien können bereits nach drei Tagen entstehen und sich an die Blasenschleimhaut setzen.
Das Einsetzen, das Tragen sowie die Entnahme des Katheters können zu Schmerzen beim Patienten führen. Dadurch vermindert sich der Tragekomfort.

Ist der Dauerkatheter beschichtet?

Um einen gleitfähigen Zustand für das Katheterisieren zu erlangen, muss der Katheter in ein Gel eingesetzt werden. Der Dauerkatheter ist meistens unbeschichtet.

Wo befinden sich die Katheteraugen?

Die Katheteraugen können sich an unterschiedlichen Stellen befinden, dies richtet sich nach der Katheterspitze.  Allgemein befinden sich am Dauerkatheter zwei Katheteraugen, es können aber auch ein oder drei Katheteraugen zu finden sein.
Die Katheteraugen sollten, wie bei einem Einmalkatheter, abgerundet sein und keine Kanten besitzen, sodass sich der Patient nicht verletzen kann.

Wie wird der Dauerkatheter entfernt?

Um den Katheter zu entfernen muss der Katheterballon vollständig entleert werden. Der Ballon verhindert, dass der Katheter aus der Blase in den Harnleiter rutscht.
Das Entleeren des Ballons geschieht durch eine Spritze, die den Ballon langsam aussaugt. Die Spritze wird am Ende des Schlauchs angesetzt und das destillierte Wasser wird aus dem Ballon abgelassen. Damit wird der Katheter entblockt. Nun wird der Katheter vorsichtig durch die Harnröhre herausgezogen. Der Patient wird dafür nicht unter Narkose gesetzt.
Wenn der Ballon nicht komplett entleert werden kann, wird er mit einer Spritze gefüllt oder mit einer Kanüle angestochen.
Nachdem der Katheter entfernt wurde, sollte darauf geachtet werden, ob der Urin regelmäßig und ohne Beschwerden abgelassen werden kann. Die Blase muss sich wieder daran gewöhnen, auf normalem Weg entleert zu werden.

Was ist ein suprapubischer Dauerkatheter?

Ein suprapubischer Katheter wird über die Bauchdecke direkt in die Blase gelegt und dort mit einer Naht befestigt. Der Harn wird über einen langfristigen Zeitraum abgeleitet. Der suprapubische Katheter dient der dauerhaften Harnableitung.
Der Katheter wird von Pflegepersonen eingesetzt und sollte ungefähr nach vier bis sechs Wochen ausgetauscht werden. Der Urin wird, wie bei einem transurethralen Dauerkatheter, in einen Urinbeutel geleitet.
Wird der Katheter eingesetzt, kann die Blase gespült sowie untersucht werden. Auch Medikamente können eingesetzt werden.  

Wann wird ein suprapubischer Dauerkatheter eingesetzt?

Die Gründe für das Einsetzen eines suprapubischen Dauerkatheters lassen sich gleichsetzen mit denen eines transurethralen Dauerkatheters. Aufgrund einer Harninkontinenz, die nicht behandelt werden kann, wird ein suprapubischer Katheter eingesetzt. Ein weiterer Grund ist eine Blockade in der Blase.  Bei einem chronischen Harnrückstau wird ebenfalls auf eine Therapie mit einem suprapubischen Dauerkatheter zurückgegriffen.

Wann sollte ein suprapubischer Dauerkatheter nicht eingesetzt werden?

Generell sollte ein Dauerkatheter bei Blasentumoren oder Verletzungen der Harnwege nicht eingesetzt werden. Auch die Mobilität des Patienten sowie die persönliche Abneigung gegen einen Dauerkatheter können eine Rolle spielen.
Hautinfektionen, eine Schrumpfblase oder eine Schwangerschaft können das Einsetzen von einem suprapubischen Katheters verhindern. Auch bei Blutgerinnungsstörungen sowie bei Narben in Blasennähe kann ein suprapubischer Katheter gelegt werden.

Welche Komplikationen können auftreten? 

Oft treten in Verbindung mit dem Legen des Katheters Hautunverträglichkeiten gegen das Kathetermaterial auf. Wird ein transurethraler Katheter eingesetzt, kann es zu Infektionen kommen. An der Harnröhre befinden sich Keime, die sich am Katheter festsetzen und zu einer Entzündung führen können.
Es kann auf einen suprapubischen Katheter zurückgegriffen werden, wenn eine Urinableitung über einen längeren Zeitraum erfolgen soll. Jedoch ist es auch hier möglich, dass sich Keime an den Katheter setzen und sich in den Harnwegen ausbreiten. Daher ist eine sorgfältige Hygiene wichtig.
Außerdem kann es zu Verkrustungen kommen, die einen Wechsel des Katheters erfordern. Allgemein ist ein suprapubischer Katheter aber weniger anfällig für Infektionen. Es kann in seltenen Fällen jedoch dazu kommen, dass Darm oder Gefäße durch das Einstechen verletzt werden. 

Aus welchem Material besteht der Katheter?

Meistens bestehen Katheter aus Silikon oder Latex. Da suprapubische Katheter für einen längeren Zeitraum gelegt werden, werden andere Materialien verwendet.

Wann sollte der Katheter gewechselt werden?

Der Katheter wird nur gewechselt, wenn er verstopft ist oder wenn der Katheter eventuell eine Infektion bei dem Patienten ausgelöst hat.

Welchen Durchmesser misst der Katheter?

Die einzelnen Durchmesser sind Standardgrößen und nach verschiedenen Farben codiert. Der Durchmesser beläuft sich auf 10 bis 15 CH.

Wie viel fasst der Ballon?

Der Ballon soll den Katheter in der Blase halten und blocken, sodass er nicht verrutschen kann. Der Ballon unterscheidet sich in der Größe, diese variiert von 2,5 bis 15 ml.

Welche Vorteile bietet der suprapubische Katheter?

Dadurch, dass der Katheter über die Bauchdecke in die Blase eingeführt wird, wird die Harnröhre umgangen. Harnwegsverletzungen, die z.B. bei einem transurethralen Dauerkatheter auftreten können, werden hier vermieden. 
Die Gefahr von Harnwegsinfektionen ist geringer, da die Bakterien nicht direkt über die Harnröhre wandern. Außerdem ist eine Spülung der Blase möglich, sodass Blutgerinnsel und Infektionen herausgespült werden können.

Welche Nachteile hat der suprapubische Katheter?

Um einen suprapubischen Katheter anzulegen, ist ein medizinischer Eingriff notwendig. Dafür wird eine Öffnung angelegt. Der medizinische Eingriff kann jedoch die Risiken einer Operation mit sich führen.
Komplikationen, die der Katheter mit sich bringen kann, sind deutlich schwerwiegender. Eine mögliche Komplikation ist eine Entzündung des Bauchfells (Peritonitis).

Wie legt man den Katheter?

Zur Vorbereitung des Einsetzens wird die Bauchdecke ausreichend desinfiziert. Anschließend wird die Bauchdecke mit einem sterilen Tuch abgedeckt, die Einstichfläche bleibt unbedeckt. Nachdem ein Betäubungsmittel gespritzt wurde, sticht der Arzt über dem Schambein (2-3 cm) mittels einer Spritze ungefähr fünf Zentimeter in die Bauchdecke. Um zu kontrollieren, ob sich die Spritze in der Blase befindet, wird Urin durch die Spritze angesaugt. Die Bauchdecke wird nun so geöffnet, dass der Arzt eine Nadel einbringen kann, in der sich der Katheterschlauch befindet. Der Katheter wird auf diesem Weg in die Blase geschoben. Fließt dann Urin durch den Schlauch, zieht der Arzt die Nadel wieder zurück. Der Katheter wird schließlich mit einer Naht an der Bauchdecke fixiert und die Einstichstelle steril verbunden.

Wie soll der Katheter gepflegt werden?

Die Umgebung um den Katheter sollte zweimal täglich mit Desinfektionsmittel und Wasser gereinigt werden. Bei der Pflege können Verkrustungen mit sterilen Einmalkompressen von der Austrittsstelle des Katheters entfernt werden. Der Katheter ist mit sterilen Kompressen und Pflastern verbunden.  Ein Austausch sollte alle vier bis sechs Wochen geschehen. 

Wie kann einer Infektion vorgebeugt werden?

Zur Vorbeugung sollte der Patient ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Empfohlen werden 2-3 Liter, am besten eignet sich Wasser oder Tee. Der Urin wird verdünnt und Erreger werden ausgespült. Zur Vorbeugung von Keimen kann der Patient auch auf Cranberrysaft zurückgreifen, dieser säuert den Urin an.

Welche Katheterspitze wird verwendet?

Blasenkatheter sind mit unterschiedlicher Katheterspitze erhältlich. Welcher Katheter schlussendlich eingesetzt wird, richtet sich nach der Verwendung und nach dem Geschlecht des Patienten.
Es gibt Zwei- oder Drei-Wege-Katheter, die mit glatter oder gebogener Spitze erhältlich sind und sich in der Größe der Öffnungen (Katheteraugen) unterscheiden.
Am häufigsten werden Nelaton-Spitzen verwendet, diese sind gerade, besitzen ein abgerundetes Ende und können für weibliche und männliche Patienten eingesetzt werden. Diese Spitze hat zwei gegenüberliegende oder vier versetzte Öffnungen auf der Katheteroberfläche (Katheteraugen).
Eine Tiemann-Spitze ist gebogen und mit einem um 30 Grad abgeknickten Katheterende ausgestattet und wird vor allem bei männlichen Patienten angewendet.
Ähnlich aufgebaut wie eine Nelaton-Spitze ist die Mercier-Spitze. Diese Spitze hat zwei versetzte Öffnungen und ein abgeknicktes Ende und ist besonders für Männer mit einer engen Harnröhre geeignet.
Eine nach vorne geöffnete Spitze mit zwei seitlichen Augen wird als Couvelaire-Spitze bezeichnet. Diese wird oftmals bei Blasenspülungen verwendet.
Eine Dufour-Spitze ist am Katheterende um 30 Grad abgeknickt und besitzt zwei Öffnungen auf der Katheteroberfläche, wodurch der Urin abfließen kann.

Ist Geschlechtsverkehr mit einem Katheter möglich?

Geschlechtsverkehr ist auch mit einem Blasenkatheter möglich. Grundsätzlich sollte der Patient aber vorher ein Gespräch mit seinem Arzt führen, um nötige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Der Urinbeutel muss vorher entfernt und ein Kondom muss über den Penis und den Katheterschlauch gezogen werden. Ist also beim Patienten ein transurethraler Dauerkatheter angelegt, stört dieser im Intimbereich und beim Geschlechtsverkehr. Bei Frauen kann der Katheter am Bauch festgeklebt werden.
Wird beim Mann ein Kondomurinal verwendet, kann dies kurzzeitig entfernt werden. Dabei kann es jedoch zu Urinverlust kommen.
Allgemein ist beim Mann sowie bei der Frau eine Anlage eines suprapubischen Katheters sinnvoll, wenn der Harn über einen längeren Zeitraum abgeleitet werden soll. Der Katheterschlauch sitzt dabei nicht im Intimbereich, sondern am Bauch.

Was ist ein Beinbeutel?

Ein Urinbeutel setzt sich aus dem Beutel an sich, einem Schlauch, einem Adapter zum Anschluss an einen Dauerkatheter / Urinalkondom sowie einem Ablauf mit Ablaufhahn zusammen.
Der Urin wird in einen Urinbeutel bzw. Bett- oder Beinbeutel geleitet. Der Urinbeutel sollte auf die Bedürfnisse und Ressourcen des Patienten angepasst sein. Daher sind verschiedene Beutel erhältlich, die auf die Anwendung und das Fassungsvermögen ausgelegt sind.

Wie wird ein Beinbeutel verwendet?

Beinbeutel finden ihre Verwendung in Kombination mit Dauerkathetern oder Kondomurinalen. Ein Schlauch verbindet das Inkontinenzhilfsmittel (Katheter / Kondomurinal) mit dem Urinbeutel.
Die Beutel werden knickfrei und mit angemessener Bewegungsfreiheit an der Innenseite des Unterschenkels angebracht. Wenn der Beutel am Oberschenkel eingesetzt werden soll, ist ein kürzerer Schlauch enthalten. Ein Beutel am Unterschenkel erfordert einen längeren Schlauch.
Sie sind besonders für mobile Personen geeignet, die den Beutel diskret unter der Hose befestigen möchten. Auch Rollstuhlfahrer können einen Beinbeutel verwenden, da er sich einfach handhaben lässt und auf die Anatomie des sitzenden Patienten angepasst wird. Wenn der Beinbeutel für mehrere Tage genutzt wird, ist er mit einer Vliesbeschichtung ausgestattet. Für eine kurze Nutzung ist der Beutel nicht beschichtet. Der Beinbeutel ist mit einem Verbindungsschlauch, einem Ablaufventil sowie Haltebändern zur Befestigung am Bein ausgestattet.

Was ist ein Bettbeutel?

Bettbeutel werden für die Nacht verwendet und meistens für Personen ausgewählt, die vorübergehend oder dauerhaft an das Bett gebunden sind. Sie können mehr Flüssigkeit aufnehmen als Beinbeutel und können über mehrere Tage genutzt werden. Der Bettbeutel mit einem Auslass an der tiefsten Stelle ermöglicht am nächsten Morgen eine restlose Harnentleerung. Mit Hilfe der Haltebänder lässt sich der Beutel leicht am Bett befestigen.

Was versteht man unter einer Kombination aus Bein- und Bettbeutel?

Die Kombination aus Bein- und Bettbeutel kann am Tag und in der Nacht verwendet werden. Tagsüber wird der Beutel mit Klettbändern befestigt, nachts mit Hilfe von Haltern und einer Kordel. Das Fassungsvermögen sowie die Größe liegen zwischen dem Fassungsvermögen und Größe des Bein- und Bettbeutels.

Was ist ein Hüftbeutel?

Ein Hüftbeutel wird in Verbindung mit einem Dauerkatheter eingesetzt. Der Beutel wird auf Höhe der Blase an der Hüfte mit Hilfe eines speziellen Hüftgurtes angebracht. Daher kann der Patient auch in kurzer Kleidung aktiv am Alltag teilnehmen und der Beutel wird nicht gesehen.

Wie funktionieren geschlossene Urindrainagesysteme?

Für eine Versorgung, die einen längeren Zeitraum anstrebt, eignen sich geschlossene Urindrainagesysteme. Dabei kann es sich zum einen um Beinbeutel oder zum anderen um Bettbeutel handeln. Der Beutel muss die komplette Tragezeit über am Katheter befestigt sein und darf nicht abgenommen werden. Zwischen Urinbeutel und Schlauch befindet sich eine Tropfkammer, dadurch bildet der Blasenkatheter zusammen mit dem Schlauch ein getrenntes System vom Urinbeutel. Infektionen können dadurch vermieden werden.

Auf was sollte man bei der Auswahl von Urinbeuteln achten?

Für die richtige Artikelauswahl stehen wir Ihnen beratend zur Seite. Gerne stellen wir Muster zum Testen verschiedener Produkte zur Verfügung.
Bei der Verwendung von Urinbeuteln ist einiges zu beachten.Der Tragekomfort spielt bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Haltebänder am Urinbeutel verhindern das Verrutschen des Beutels am Ober- oder Unterschenkel. Auch in Situationen, die mit einer höheren Belastung einhergehen, sollten die Haltebänder den Beutel sicher und zuverlässig halten.
Das Ablassventil, welches am Urinbeutel vorhanden sein kann, sollte für den Patienten einfach und bequem zu öffnen sein.  Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie einen Schiebehahn, Drehhahn, Klapphahn oder Schwenkhahn. Welches Ventil schließlich ausgewählt wird, richtet sich nach den manuellen Fähigkeiten des Nutzers.
Zu einem unwillkürlichen Urinverlust kann es aufgrund einer falschen Länge des Schlauchs, eines falscher Konnektors (Verbindung von Schlauch und Dauerkatheter/Kondomurinal) oder durch schlechte Qualität des Urinbeutels kommen.

Wer nutzt einen Urinbeutel?

Urinbeutel haben unterschiedliche Konstruktionen und Formen. Allgemein werden die Beutel für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinder unterschieden. Für Rollstuhlfahrer zum Beispiel sind die Beutel in der Form speziell angepasst, bei Kindern sind die Beutel auf andere Eigenschaften ausgelegt.

Aus welchem Material bestehen die Beutel?

Grundsätzlich bestehen die Beutel aus Polyvinylchlorid (PVC). Oftmals befindet sich eine Vliesschicht auf der Beinseite für einen hohen Tragekomfort.

Wie sind die Beutel verpackt?

Die Beutel sind entweder steril oder unsteril verpackt. Das spielt besonders bei der Verwendung eines Dauerkatheters eine Rolle. Eine Harnwegsinfektion soll mit sterilen Beuteln verhindert werden.

Was bedeutet Konnektivität im Zusammenhang mit einem Urinbeutel?

Die Konnektivität beschreibt, ob der Adapter (am Ende des Schlauchs) mit einem Dauerkatheter / Urinalkondom zusammen passt. Wenn sie kompatibel sind, kann ein sicherer Anschluss durchgeführt werden.

Wie läuft das Ablassen des Urins ab?

Für das Ablassen des Urins gibt es verschiedene Ablassventile. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn der Urinbeutel einen Ablauf hat. Der Ablauf hat die Aufgabe, dass der Urin aus dem Beutel abgelassen werden kann.
Eine Vorrichtung zum Ablassen, die nach rechts und links gedreht wird, wird als Schwenkhahn bezeichnet. Eine weitere Möglichkeit ist ein Drehhahn, den man nach oben oder unten dreht.
Ein Klapphahn wird nach unten oder oben geklappt, um den Harn abzulassen. Ein Schiebehahn mit Knopf wird in die andere Richtung gedrückt oder geschoben.

Wie viel kann ein Beutel an Urin aufnehmen?

Das Fassungsvermögen richtet sich nach der Art des Beutels. Der Bettbeutel nimmt ungefähr 2000 bis 4000 ml auf, der Beinbeutel nimmt 300 bis 1500 ml Urin auf.
Die Aufnahmekapazität der Kombination aus Bett- und Beinbeutel liegt zwischen dem Fassungsvermögen der beiden Beutel.

Was ist bei der Schlauchlänge zu beachten?

Die richtige Schlauchlänge ist wichtig, um die Gefahr eines unwillkürlichen Verlusts von Urin zu vermeiden. Der Schlauch erstreckt sich von der Anschlussstelle für einen Katheter oder Urinalkondom bis zum Urinbeutel.
Eine unterschiedliche Schlauchlänge betrifft die Beinbeutel am Oberschenkel / Unterschenkel, bei einer Kombination aus Bett- und Beinbeutel sowie einem Bettbeutel wird die Schlauchlänge ebenfalls unterschieden.
Bei den Beinbeuteln, die sich am Oberschenkel befinden, beläuft sich die Schlauchlänge auf 2 cm bis 25 cm, am Unterschenkel auf 30 cm bis 60 cm.
Bei der Kombination aus Bett- und Beinbeuteln ist der Schlauch 30 cm bis 90 cm lang, bei Bettbeuteln beträgt die Länge des Schlauchs 90 cm bis 130 cm.
Bei unsterilen Beinbeuteln besteht die Möglichkeit, die Länge des Schlauchs individuell zu kürzen.

Was versteht man unter einer Tropfkammer?

Die Tropfkammer befindet sich zwischen einem Bettbeutel und dem Schlauchansatz. Der Urin wird darin aufgenommen und über das Ventil an den Beutel weitergeleitet.
Das Ventil der Tropfkammer verhindert, dass durch den Urin aufkommende Bakterien in die Harnblase wandern können. Bakterien entstehen jedoch erst, wenn der Beutel mehrere Tage nicht ausgetauscht wird.

Welches Zubehör gibt es?

Für einen Urinbeutel gibt es unterschiedliches Zubehör, welches oftmals nicht in der Verpackung enthalten ist.
Um den Beinbeutel sicher zu halten, können Beinlinge bzw. Fixierstrümpfe angewendet werden. Der Beinbeutel wird durch die Beinlinge fixiert und versteckt, wodurch mehr Diskretion geschaffen wird.
Für Ober- und Unterschenkel gibt es jeweils verschiedene Halterungen, die nach Größe sowie Schnitt aufgeteilt werden.
Um den Beutel am Bein sicher zu befestigen, können Bänder oder Gurte sinnvoll sein. Die Befestigungsbänder müssen meistens dazu gekauft werden und sind nicht in der Verpackung enthalten. Sie bestehen aus Gummi, Latex oder Stoff und werden mit Klett- oder Schnallenverschlüssen sicher geschlossen.
In vielen Verpackungen ist ein Adapter zur Verbindung von Beutel und Dauerkatheter / Urinalkondom enthalten. Dieser kann jedoch durch einen Adapter mit anderen Eigenschaften ausgetauscht werden. Dieser Adapter ist aufsteckbar und kann glatt, gestuft sowie steril sein.

 

 

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